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Schützen Sie Ihre Supplychain vor den US-Sanktionen!

Seit dem 6. August 2018 greift der erste Teil der US-Sanktionen gegen den Iran. Die Strafmaßnahmen zielen auf einen einzelnen Staat – betroffen sind jedoch weite Teile des Welthandels. Das stellt die freie Wirtschaft vor ernste Probleme. Ist es vermeidbar, dass Privatunternehmen ins Kreuzfeuer geopolitischer Konflikte geraten? Welchen Schaden verursachen die Boykotte tatsächlich? Und wie kann man sich davor schützen?

Seit 1990 wurden von den USA, Europa und anderen Akteuren der Weltwirtschaft über 500 Sanktionen verhängt. Ziele sind Organisationen, Personen und Regierungen, die gegen geltendes Wettbewerbs- oder Völkerrecht verstoßen bzw. die Menschenrechte missachten. Die Staaten berufen sich dabei auf die sogenannte „extraterritoriale“ Anwendung heimischen Rechts, mit der sie auch Verstöße ahnden können, die nicht auf eigenem Territorium verübt wurden. Global vernetzte Unternehmen leiden indirekt unter den Folgen: Die  Schadensanfälligkeit ihrer eng verzahnten, komplexen Lieferketten steigt und sie müssen mit zusätzlichen Geschäftsrisiken rechnen.

Im Kreuzfeuer der Geopolitik

Im Fall Iran richten sich die Maßnahmen gegen den Erwerb von US-Dollar, den Handel mit Metallen, Kohle und Industriesoftware sowie den Automobilsektor. Dollar-Transaktionen über die iranische Zentralbank werden ebenso unterbunden wie alle anderen  Möglichkeiten, sich die amerikanische Währung zu verschaffen. Unternehmen, die direkt oder indirekt mit dem Iran handeln, haben keine Alternative. Sie müssen ihren Geschäftsprozess von Grund auf revidieren –  sonst  hagelt es  Bußgelder, Strafen und die damit einhergehenden Imageverluste.

Die meisten Sanktionen kommen schnell und leise

Große „Sanktionspakete“, wie  solche gegen den Iran, Russland und Nordkorea, werden in der Presse ausführlich besprochen und lassen den Betroffenen Zeit, sich  jeweilig einzustellen. Doch nicht alle Wirtschaftssanktionen werden  derart öffentlichkeitswirksam publiziert – und die meisten haben keinen so langen Vorlauf.

Internationale Sanktions- und Embargolisten werden täglich aktualisiert.  Mit anderen Worten: Handelspartner, die heute eine reine Weste haben, können schon morgen auf einer OFAC-, Dow-Jones- oder PEP-Liste auftauchen. Aufgrund des schnellen Datenumschlags ist es für Unternehmen schier unmöglich, alle ihre Kunden, Lieferanten, Banken und Dienstleister manuell auf Sanktionen zu prüfen. Trotzdem gilt: Wer mit einem sanktionierten Partner Geschäfte macht, kann sofort belangt werden. Der Strafenkatalog reicht vom Verlust von Exportprivilegien bis hin zu Gefängnisstrafen.

GTM  vermeidet Stress und spart Geld

In den letzten Jahren haben 14 große Unternehmen insgesamt 3.8 Mrd. EUR für solche Sanktionsverstöße gezahlt und auch noch ihren guten Namen aufs Spiel gesetzt. Wer die täglichen Updates nicht proaktiv in seine Prozesse und seine Supplychain einbindet, steht also vor enormen Problemen. Was tun, um die Risiken zu minimieren?

Wirtschaftssanktionen sind zwar häufig schwer zu verstehen, aber nicht unbedingt schwer zu managen. Global Trade Management-Lösungen wie die von Amber Road machen den Abgleich mit internationalen Sanktionslisten zu einer schnellen, automatisierten Routineaufgabe. Nutzer von Amber Road profitieren dabei von der branchenweit breitesten Datenbasis (+600 Listen aus 149 Ländern) und dem weltweit schnellsten Aktualisierungsprozess. Mehr über Risikominimierung und Compliance erfahren Sie auf unserer Website und in unserer Themenbroschüre.