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Freihandelsabkommen

Warenursprung – Präferenzen

Simples Handling von Ursprungszeugnissen – mit der Softwarelösung für das Management von Freihandelsabkommen können Sie Ursprungszeugnisse erstellen, verwalten, veröffentlichen und vieles mehr.

Präferenzkalkulation – Stücklisten

Amber Road beschleunigt die Stücklistenanalyse und prüft diese auf Vollständigkeit und Richtigkeit der Daten. So sparen Sie Zeit und Aufwand und vermeiden Compliance-Verstöße.

Lieferantenerklärungen

Unsere Softwarelösung hilft Ihnen, für Sie relevante Informationen aus Freihandelsabkommen zu extrahieren und produktiv zu nutzen. Mit dem Campaign Manager lassen sich die einzelnen Arbeitsschritte bequem nachverfolgen.

Freihandelsabkommen – Zölle und Produktionskosten senken

Freihandelsabkommen erleichtern den Zugang zu Märkten. Exportierende Unternehmen leisten dann weniger Zollabgaben, können ihre Produkte preisgünstiger anbieten und so ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern oder neue Märkte erschließen. Sie können auch ihre Marge erhöhen. Aktuell bestehen weltweit über 500 solcher Freihandelsabkommen.

Freihandelsabkommen Definition

Was ist ein Freihandelsabkommen? Freihandelsabkommen gibt es bereits seit den 1970er Jahren. Wie der Name impliziert, handelt es sich bei einem Freihandelsabkommen um vertragliche Regelungen, die den freien Handel zwischen zwei (bilateral) oder mehreren (multilateral) Staaten gewährleisten sollen.

Die Vertragspartner verzichten auf Faktoren, die den Handel untereinander erschweren oder hemmen könnten. Gegenüber Drittländern betreiben sie jedoch weiterhin eine autonome Außenhandelspolitik.

Es existieren verschiedene EU Freihandelsabkommen innerhalb der EU-Mitgliedstaaten oder zwischen EU-Mitgliedern und dem Ausland. Transatlantisches Freihandelsabkommen (offiziell Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft) gelten zwischen der EU und den USA. Es existieren jedoch auch Freihandelsabkommen Asien EU und Freihandelsabkommen Afrika EU.

Der Begriff Freihandelszone bezeichnet das geographische Gebiet, in dem ein multilaterales Freihandelsabkommen gilt. Die Zone umfasst alle Staaten, die das Abkommen unterzeichnet haben.

Ziel des Freihandelsabkommens

Hinter dem Freihandelsabkommen steckt die Idee eines effizienteren, internationalen Handels, der durch den Abbau von Hindernissen wie Zöllen oder Mengenbeschränkungen erreicht werden soll. Produkte sollen möglichst ungehindert zwischen den beteiligten Staaten gehandelt werden. Dies bringt den Vertragspartnern diverse Vorteile ein.

Vorteile von Freihandelsabkommen

Vorteile von Freihandelsabkommen

  • Unternehmen in den Unterzeichnerländern des Freihandelsabkommens profitieren von ermäßigten Zöllen oder sogar Zollfreiheit und können so ihre Produktionskosten senken, ihre Marge verbessern oder die Produkte preisgünstiger anbieten.
  • Nichttarifäre Handelshemmnisse, Importquoten oder nationale Normen und Standards werden ebenfalls abgeschafft. Der Handel wird auch nicht mehr mengenmäßig beschränkt. Es kann beliebig viel importiert bzw. exportiert werden, innerhalb der am Freihandelsabkommen beteiligten Staaten.
  • In der inhaltlichen Gestaltung des Freihandelsabkommens sind die Vertragsparteien frei. Es muss sich nicht an Regelungen, anderen Freihandelsabkommen oder ähnliches gehalten werden.
  • In einigen Fällen inkludiert ein Freihandelsabkommen die freie Mobilität von Kapital. Unternehmen können daher ohne spezielle Genehmigungen in andere Ländern der Freihandelszone investieren.

Nachteile von Freihandelsabkommen

Obwohl Freihandelsabkommen Handelsunternehmen große finanzielle Vorteile bringen, steht aus Sicht vieler Importeure der Verwaltungsaufwand in keinem Verhältnis zum Gewinn. Der Grund sind die erforderlichen Prüfprozesse, die meist noch manuell durchgeführt werden und so sehr zeitaufwendig sein können.

Der Importeur muss abklären, welche Handelsabkommen er überhaupt in Anspruch nehmen kann und was die Voraussetzungen für Präferenzzölle sind – z.B. Ursprungszeugnisse, Ursprungs- und Warenwertkalkulationen etc. Dies ist kein Problem, solange das Unternehmen nur aus einigen wenigen Ländern Waren bezieht. Je globaler und diversifizierter die Beschaffung ist, desto höher und komplexer ist der Verwaltungsaufwand. Exporteure wiederum stehen in der Pflicht, den Ursprung ihrer Waren abzuklären und Ursprungserklärungen zur Verfügung zu stellen. Dazu müssen z.T. hoch komplexe Stücklisten (BOMs) mit den Anforderungen des jeweiligen Handelsabkommens abgeglichen werden. Diese Qualifizierung bildet die Grundlage für die Ursprungszeugnisse und für präferenzielle Zölle.

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So hilft Amber Road

Das FTA-Management von Amber Road wirkt dem Nachteil des Freihandelsabkommens entgegen und bietet weitere entscheidende Vorteile:

Durch Automatisierung von Ursprungsmanagement, Produktqualifizierung und Lieferantenerklärungen vereinfachen Amber Road Lösungen die Nutzung von Handelsabkommen auf Import- und Exportseite. Die manuellen Prüfprozesse sind mit weniger Aufwand verbunden und es kann deutlich an Zeit eingespart werden. Mit unserer Lösung automatisieren Sie entscheidende Prozesse für die Nutzung von Freihandelsabkommen:

  • Warenursprung – Präferenzen
  • Präferenzkalkulation – Stücklisten
  • Lieferantenerklärungen

Warenursprung – Präferenzen

Um Präferenzen im Rahmen von Freihandelsabkommen EU oder speziell Freihandelsabkommen Deutschland mit anderen Staaten, zu nutzen, sind spezielle Präferenzursprungszeugnisse über den Warenursprung erforderlich. Darin weist der Exporteur nach, wo seine Güter erzeugt oder produziert wurden und dass sie unter dem gegebenen Freihandelsabkommen präferenzberechtigt sind. Gerade bei einem großen Produktportfolio ist das erfolgreiche Managen von Ursprungszeugnissen ohne automatisierte Prozesse komplex und sehr aufwendig. Mit Amber Roads Softwarelösung für das Management von Freihandelsabkommen sind Ursprungszeugnisse leicht zu handhaben.

Diese werden mit den in der Datenbank Global Product Master (GPM) hinterlegten Produktinformationen verknüpft. So stellen wir sicher, dass Änderungen am handelsrechtlichen Status automatisch erkannt werden. Eine neue Zertifizierung wird dann veranlasst. Neue Ursprungszeugnisse können direkt im System erstellt und veröffentlicht werden. Vorherige Versionen für Prüfungszwecke bleiben erhalten.

Präferenzkalkulation – Stücklisten

Im Zuge der Präferenzkalkulation muss jedes Produkt dahingehend geprüft werden, ob es mit dem Handelsabkommen konform ist. Des Weiteren müssen alle seine Bauteile bzw. Inhaltsstoffe anhand einer Stückliste (Bill of Materials, BOM) analysiert werden. Diese bietet eine komplette hierarchische Übersicht über Rohstoffe, Baugruppen, Komponenten sowie deren Mengen- und Kostenanteile. Die Software-Lösung von Amber Road beschleunigt die Stücklistenanalyse durch direktes Auslesen der komplexen Dokumente aus dem BOM-Management des Herstellers (ERP-, Engineering- oder individuelle Verwaltungssysteme) bzw. aus XML- oder Excel-Dateien.

Lieferantenerklärung

Freihandelsabkommen sind sehr lang und inhaltlich sowie formal komplex gestaltet. Sie können um die Tausend Produktklassen abdecken, für die Präferenzen ausgehandelt wurden. Um Freihandelsabkommen effektiv nutzen zu können, ist es zuerst wichtig, das für den Import oder Export relevante Abkommen zu identifizieren. Die Amber Road Software-Lösungen für das Management von Freihandelsabkommen unterstützen Sie bei diesem Schritt. Lieferanten können ihre Lieferantenerklärungen direkt über ein sicheres Portal eingeben, entweder manuell oder durch den Upload einer Excel-Tabelle. Sämtliche Eingaben werden validiert, um die Korrektheit und Vollständigkeit jener zu gewährleisten.

Exportkontrolle und Sanktionslistenprüfung

Automatisieren Sie so viele Arbeitsschritte wie möglich, um Zeit und Arbeitsaufwand zu sparen sowie die Fehlerhäufigkeit zu senken. Amber Road bietet Ihnen auch Software Lösungen für die Exportkontrolle sowie die Sanktionslistenprüfung an.

Lösungsbroschüre

Management von Freihandelsabkommen
Kostenvorteile nutzen durch Handelsabkommen

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