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Warenursprung – Präferenzen

Die Herausforderung

Um Präferenzen im Rahmen von Wirtschafts-, Assoziierungs- oder Freihandelsabkommen zu nutzen, sind spezielle Präferenzursprungszeugnisse erforderlich. Darin weist der Exporteur nach, an welchem Ort die Waren erzeugt oder hergestellt wurden und dass sie unter dem gegebenen Handelsabkommen präferenzberechtigt sind. Für den Nachweis des Ursprungs müssen Exporteure ein komplexes Qualifizierungsverfahren einhalten.

Ursprungszeugnisse haben meist einen definierten Gültigkeitszeitraum, können aber auch revidiert und nachträglich geändert werden. Sobald ein Unternehmen beispielsweise die gleiche Ware aus einem anderen Land bezieht, muss ein neues Ursprungszeugnis angefordert werden.

Besonders für Exporteure mit großem Produktportfolio ist es ohne automatisierte Prozesse fast unmöglich, sämtliche Ursprungszeugnisse – inklusive Auslaufterminen, Verlängerungen, Revisionen etc. – erfolgreich zu managen. Kein Wunder, dass Freihandels- bzw. Präferenzabkommen oft nicht als Chance, sondern als zusätzliche Belastung wahrgenommen werden.

Aufgaben des Ursprungsmanagements:

  • Identifizierung von Änderungen im Präferenzstatus und der Zeugnisgültigkeit
  • Ursprungszeugnisse aktualisieren/neu veröffentlichen und Versionsgeschichte speichern
  • Zeugnisse für offizielle Kontrollen und interne Audits speichern
  • Verfolgung von Fälligkeits- und Verlängerungsterminen


So hilft Amber Road

Mit Amber Roads Softwarelösung für das Management von Freihandelsabkommen sind Ursprungszeugnisse leicht zu handhaben. Sie werden mit den in der Datenbank Global Product Master (GPM) hinterlegten Produktinformationen verknüpft. Dies gewährleistet, dass jede Änderung am handelsrechtlichen Status automatisch erkannt und eine Neuzertifizierung veranlasst wird.

Ist ein neues Ursprungszeugnis erforderlich, kann es direkt im System erstellt und veröffentlicht werden, wobei Vorgängerversionen für Prüfungszwecke erhalten bleiben. Führt eine Änderung (z. B. an einer BOM) zum Verlust der Präferenzberechtigung, können weitere Schritte eingeleitet werden: Benachrichtigung des Kunden, Rücknahme des alten und Distribution eines neuen Zertifikats.

Da Ursprungszeugnisse als eigenständige Datensätze mit variablen Datenfeldern abgelegt werden, lassen sie sich bequem suchen und verwalten. So erleichtert z. B. das Filtern nach Fälligkeitsterminen die jährliche Erneuerung von Zertifikaten.

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Freihandelsabkommen

Freihandelsabkommen erleichtern den Zugang zu Märkten. Exportierende Unternehmen können ihre Produkte preisgünstiger anbieten und so ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern oder neue Märkte erschließen. Oder sie können ihre Marge erhöhen.

Importeure profitieren von niedrigeren Zollabgaben und können so ihre Produktionskosten senken, ihre Marge verbessern oder die Produkte preisgünstiger in ihrem Markt anbieten.

Aktuell bestehen weltweit über 500 solcher Handelsabkommen.

Funktionen Nutzen

Management von Ursprungszeugnissen

Zustellung von Ursprungszeugnissen an Kunden
Produktspezifische Verknüpfung von Ursprungszeugnissen mit dem Global Product Master
Identifizierung von Änderungen bei der Präferenzberechtigung und Ergänzung/Neuerstellung von Zertifikaten

Dokumenterstellung

Erstellt nach Validierung der Präferenzberechtigung ordnungsgemäße Kundenzertifikate

Archivierung

Elektronische Übermittlung an Kunden
Bearbeitung von kundenseitigen Zertifizierungswünschen, Follow-up bis zur Erfüllung

Lösungsbroschüre

Management von Freihandelsabkommen
Kostenvorteile nutzen durch Handelsabkommen

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