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Zolllagermanagement

Die Herausforderung

Wenn Sie als ein weltweiter Händler Produkte für die Lagerung, den Vertrieb oder die Herstellung nach Europa importieren, verlieren Sie jedes Jahr durch die Vorauszahlung Ihrer Zollgebühren und Steuern Millionen von Euro – auch wenn Sie diese Gebühren zu einem späteren Zeitpunkt durch den Export wieder zurückbekommen. Diese Finanzmittel sind gebunden und können von Ihnen nicht anderweitig eingesetzt werden.  Die Kosten betragen teilweise bis zu 10 %.

Nicht nur der Leiter des Finanzwesens ist für die Verwaltung der Lieferkettenkosten zuständig; leitende Angestellte jedes Geschäftsbereichs müssen auf die Kostenvorteile aufmerksam gemacht werden, damit dem Unternehmen der erforderliche Cash Flow zur Verfügung steht. Dies lässt sich umsetzen, indem man durch verschiedene Möglichkeiten Geldzahlungen vermeidet, die gar nicht notwendig waren. Zolllager ermöglichen den Aufschub von Zoll- und Steuerzahlungen bei der Wareneinfuhr, die gegebenenfalls bei der Ausfuhr beglichen werden. Anmeldungsauflagen und  Verfahrensgenehmigungen können von Land zu Land und sogar von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich ausfallen, weshalb Unternehmen durch ein immer komplexeres regulatorisches und wettbewerbliches Umfeld navigieren müssen, während sie gleichzeitig die Zollanmeldung erfüllen und die Zollabfertigungskosten begleichen müssen. Viele Unternehmen verzichten deshalb auf die Teilnahme am Steueraussetzungsverfahren.   

So hilft Amber Road

Die Zolllagermanagementlösung von Amber Road für europäische Zolllager unterstützt Sie bei der Verwaltung der komplexen regulatorischen und finanziellen Landschaft. Sie hilft Unternehmen bei der Erfüllung der strengen Auflagen der unterschiedlichen Zolllagerverfahren und liefert gleichzeitig einen verlässlichen Prüfpfad zur Reduzierung zukünftiger Risiken. Die Lösung von Amber Road kann in bestehende Systeme integriert und als Teil der Einfuhr- und Ausfuhrmanagementmodule in die solide  Global Trade Management Plattform unterstützend eingesetzt werden. Unternehmen können mit diesem System durch die Automatisierung des Zollzahlungsaufschubs und der Bestandsverfolgung ihre Lieferkettenagilität verbessern und Kosten reduzieren.   

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Arten einer Lieferantenerklärung

Grundsätzlich wird zwischen einer Lieferantenerklärung für Güter mit Präferenzursprungseigenschaft sowie einer Lieferantenerklärung für Waren ohne Präferenzursprung unterschieden. Die Lieferantenerklärung für Waren mit Präferenz-Ursprungseigenschaft bestätigt den Ursprungscharakter einer Ware gemäß einer durch die Europäische Gemeinschaft festgelegten Präferenzregelung. Diese Richtlinie, welche die Ware hinsichtlich ihres Ursprungs charakterisiert, ist in der Lieferantenerklärung ebenfalls anzugeben.

Es werden zwei Varianten von Lieferantenerklärungen unterschieden:

Einzel-Lieferantenerklärung

Diese Form der Lieferantenerklärung gilt nur für eine bestimmte Warenlieferung.

Langzeit-Lieferantenerklärung

Langzeit-Lieferantenerklärungen sind als Rahmen- oder Sammelerklärungen meist ein Jahr gültig und decken alle in diesem Zeitraum durchgeführten Lieferungen ab. Angaben In der Langzeit-Lieferantenerklärung besitzen für die gesamte Abrechnungsperiode Gültigkeit.

Lösungen für das Management von Lieferantenerklärungen

Die Verwaltung von Lieferantenerklärungen stellt ein komplexes Aufgabengebiet unter hohem Termindruck dar, welcher zusätzlich verschärft wird, wenn Ressourcen zur Durchführung der diesbezüglichen Tätigkeiten lediglich eingeschränkt vorhanden sind. Ohne ausreichende Dokumentation und Archivierung sowie die Möglichkeit, auf relevante Informationen, Daten und Dokumente im Bedarfsfall rasch zugreifen zu können, ist ein revisionssicheres Management von Lieferantenerklärungen schwierig und erfordert in jedem Fall einen hohen Zeit- und Kostenaufwand. Auch sind Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Prozessqualität bei der Ausfertigung von Lieferantenerklärungen wesentliche Faktoren, da gravierende zivilrechtliche, finanzrechtliche oder strafrechtliche Konsequenzen eintreten können, sollte sich anlässlich der Ausfuhr- bzw. Exportkontrolle der Waren herausstellen, dass die Lieferantenerklärung fehlerhaft oder unvollständig ausgefüllt wurde bzw. Defizite bei der Erfüllung der behördlichen Nachweispflicht bestehen.

Die Lösung dieser Probleme besteht im Einsatz einer leistungsstarken Software. Mehr als 60 % von in Studien befragten Unternehmen gaben jedoch an, für die Erstellung und Verwaltung von Lieferantenerklärungen bislang keine digitalen Anwendungen zu nutzen. Die Abwesenheit unterstützender elektronischer Abrechnungsverfahren hat denn auch desaströse Auswirkungen auf die Entwicklung der Personalkosten. Allein der aufgrund rigiderer behördenseitiger Kontrollen gestiegene Korrektur- und Verwaltungsaufwand führte bei über 35 % der befragten Unternehmen zu einem kostenwirksamen Mehraufwand an Arbeitszeit von über 8 Stunden im Jahr.

Wie können Lieferantenerklärungen mit Hilfe von Softwarelösungen optimiert verarbeitet werden?

Wie bereits ausgeführt, existieren für Lieferantenerklärungen konkrete Formvorschriften, sowohl hinsichtlich des organisatorischen Procederes als auch des Wortlauts im Protokoll. Darüber hinaus führt der Umstand, dass die Gültigkeitsdauer rechtlicher Vorgaben im Zollwesen oft nur von kurzer Dauer ist, mitunter zu erheblichen Verzögerungen bei der Ausfertigung von Lieferantenerklärungen. Eine leistungsstarke Software kann das Erstellen und Verwalten von Lieferantenerklärungen deutlich vereinfachen und damit den diesbezüglichen Verwaltungsaufwand massiv verringern. So sorgen moderne Cloud-Computing Systeme dafür, dass sowohl Einzel- als auch Langzeit-Lieferantenerklärungen in wenigen Schritten erstellt, ausgedruckt und an den Empfänger versendet werden können.

Lösungsbroschüre

Management von Freihandelsabkommen
Kostenvorteile nutzen durch Handelsabkommen

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